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02.02.2017, 09:30 Uhr | CDU Fraktion
UNFALLBILANZ 2016
RAINER GENILKE UND BJÖRN LAKENMACHER: JEDER UNFALLTOTE IST EINER ZU VIEL
Am Mittwoch wurde die Brandenburger Unfallstatistik für das Jahr 2016 vorgestellt. Nach einem sprunghaften Anstieg im Vorjahr ist 2016 die Anzahl der Unfalltoten wieder gesunken. Die trotzdem steigenden Unfallzahlen sind für die CDU-Abgeordneten Rainer Genilke und Björn Lakenmacher jedoch Beleg dafür, dass mehr in die Verkehrssicherheit investiert werden muss.
„Jeder Unfalltote ist einer zu viel. Deshalb ist es eine gute Nachricht, dass 2016 weniger Menschen auf Brandenburger Straßen gestorben sind als im Jahr zuvor. Das ist auch Verdienst der vielen haupt- und ehrenamtlichen Rettungsdienste im gesamten Land. Ihnen gebührt für ihre herausfordernde Arbeit Dank und Anerkennung“, sagte der verkehrspolitische Sprecher der CDU-Fraktion. Das sei aber auch der einzige Grund zur Freude, so Genilke weiter. „Bei genauerer Betrachtung fällt auf, dass die Unfallzahlen in fast allen Bereich angestiegen sind. Das zeigt eindeutig, dass im Bereich der Prävention und Verkehrserziehung weitere Anstrengungen notwendig sind.“

Besonders besorgniserregend sei der hohe Zuwachs bei den Unfällen unter Drogeneinfluss, findet Björn Lakenmacher. Der CDU-Innenexperte sieht einen Trend bestätigt, der sich seit einigen Jahren abzeichne. „Seit der Polizeireform kann in Brandenburg oftmals nicht viel mehr als die automatisierte Geschwindigkeitsüberwachung gewährleistet werden. Verstöße gegen Gurt- und Helmpflicht oder das Fahrten unter Alkohol- und Drogeneinfluss lassen sich aber nicht mit einem Blitzer verhindern. Um mehr Verkehrssicherheit gewährleisten zu können, gibt es nur ein Rezept: Wir brauchen mehr Personal für regelmäßigere Verkehrskontrollen.“

Rainer Genilke forderte neben polizeilichen auch verkehrssicherheitsfördernde Maßnahmen. „Auf die eindeutigen Signale aus der Verkehrsunfallbilanz muss reagiert werden. Dazu gehört der Ausbau der Straßeninfrastruktur, beispielsweise durch Leitplanken oder Entschärfung von Kurven, aber auch eine bessere Organisation von Baustellen ist notwendig. Die explodierenden Unfallzahlen im Bereich von Autobahnbaustellen sind alarmierend.“ Genilke kündigte an, dass sich der Verkehrsausschuss im Landtag auf seinen Antrag hin mit der Baustelle auf der A10 bei Michendorf beschäftigen werde. Diese Baustelle habe sich zu einem der größten Unfallschwerpunkte in Brandenburg entwickelt.

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